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Wein & Dinner, Mitglieder präsentieren Ihre Lieblingsweine

Beim 2. Event am 21.3.2019 durfte der Vorstand  im Hotel Exel 31 Mitglieder und 2 Gäste begrüßen.
Diesmal lautete das Thema „Weinwölfe präsentieren ihren Lieblingswein“.
Jeder Wein wurde durch das jeweilige Mitglied kurz vorgestellt, dann wurde dieser eingeschenkt und ein passender Speisendurchgang serviert.
Als Aperitif gab es einen Schaumwein aus dem Elsass: Crement de Alsace Brut Reserve (Cuvee aus Chardonnay + Auxerrois) von der Domaine Jean-Marc Bernhard präsentiert durch das Mitglied Gottfried Mayer.
Wein Nr. 2 war ein Sauvignon Blanc von der Riede Wolfsbach vom Weingute Sommer aus Donnerskirchen (Burgenland  Jg. 2017). Er wurde durch das Mitglied Daniela Hauenschild präsentiert. In der Nase ausgeprägte Aromatik nach exotischen Früchten, Stachelbeere, Grapefruit und zarten Holunderblüten. Am Gaumen trocken, mit einer lebendigen mineralischen Säurestruktur, intensiven Stachelbeeraromen und einem mittelkräftigen Körper. Langer Abgang & Fruchtexotik pur.
Passend zu diesem Wein gab es Jacobsmuschel-Carpaccio auf Erbsenkresse und fruchtiger Vinaigrette (kalt serviert).
Wein Nr. 3 war ein klassischer Grüner Veltliner aus Fels am Wagram vom Weingut Kolkmann präsentiert von Regina Bernhard. Er erzielt 91 Punkte im Wein- und Gourmetmagazin Falstaff.
Er erschien im Glas in mittlerem Grüngelb. In der Nase zeigten sich Apfel, Quitte und feine Kräuterwürze, Biskuit-Aromen, Ananas- und Honigmelone. Insgesamt ein gut balancierter Wein.
Dazu gab es ein Backhendl auf Erdäpfel-Vogerlsalat.
Wein Nr. 4 wurde von unserem Obmann Jürgen Nobis präsentiert:
Ein Roter Veltliner Reserve aus dem  Jg. 2017 von Franz Sauerstingl aus Fels am Wagram. Ein kraftvoller Wein, der eine expressive Nase nach Dörrmarillen hatte. Weinmagazin Falstaff beschreibt ihn so: mittleres Gelbgrün, Silberreflexe. Mit feinem Blütenhonig unterlegte Birnenfrucht, etwas Quitte, zarte Mandarinenzesten, ein Hauch von Mango. Saftig, komplex, facettenreiche Säurestruktur, feine weiße Apfelfrucht, feinwürzig, mineralisch im Nachhall, bleibt gut haften, gutes Entwicklungspotenzial.
Dazu wurde eine geschäumte Curry-Kokossuppe mit gegrillten Flußkrebsen und in Kokosflocken gebackenem Wachtelei serviert.
Nun folgten noch 2 Rotweine und 1 Süßwein.
Wein Nr. 5 wurde von unserem Kassier Andi Beierl vorgestellt. Es gab einen Brunello Jg. 2012 vom Weingut Tenuta Il Poggione aus Montalcino (Toskana).
Ausladend das Himbeerbouquet mit einem bunten Strauß von Düften aus Weichseln, Brombeeren, Johannisbeeren, Tabak und Schokolade. Ein traumhafter Wein, den der amerikanische Weinpapst Robert Parker mit 95 Punkte!! adelt. Speisenbegleitung war italienische Pasta mit Wildsugo.
Wein Nr. 6 wurde durch Schriftführer-Stv. Roland Aichinger präsentiert. Es handelte sich um einen Wein aus dem südfranzösischen Rhonetal. Ein Chateauneuf du Pape Anonyme Jg. 2012 von Xavier Vignon. Er besteht haupts. aus den Rebsorten Grenache, Syrah, Mouvedre und  Cinsault.
Geprägt von 100 Jahre altem Grenache präsentiert er sich geschliffen, saftig, kühl und dicht mit Aromen von Johannisbeeren, Pflaumen, Gewürzen, Kräutern der Provence und Schokolade. Sehr finessenreich!
Wiederum ein Wein von Weltklasseformat, den Parker mit 95 Punkten!!! bewertete.
Als Essensbegleiter wurde ein Pfeffersteak mit gebratenem Kartoffelpüree und Beilagen serviert.
Abschließend gab es einen Süßwein – vorgestellt durch Obmann-Stv. Wolfgang Kienbacher: Eine Beerenauslese Cuvee Welschriesling/Chardonnay vom Weingut Kracher aus Illmitz. Dazu gab es glacierten sauren Bratapfel gefüllt mit Blauschimmelkäse (Schale 1) und einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus (Schale 2).
Beschreibung Falstaff: leuchtendes mittleres Goldgelb. Feine Botrytiswürze, Honig und kandierte Orangenzesten, ein Hauch von Dörrobst. Komplex, ein Hauch von Dörrfeigen, feiner Honigtouch im Abgang, bleibt gut haften, bereits antrinkbar. 92-94 Punkte.
Der Dank des Abends galt diesmal Goffried Mayer, welcher als Stoppelpate fungierte.
Es war ein Weinabend, der durch die Präsentation der beiden roten Weltklasseweine zu einem besonderen Erlebnis wurde!
Roland Aichinger

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