Eisenberg DAC


Am  18.1.2018 trafen sich 32 Mitglieder der Weinwölfe Amstetten zu ihrem ersten Weinevent im Clublokal Hotel Exel.
Das Thema lautete diesmal:  DAC Eisenberg. Walter Stubits aus  Eisenberg an der Pinka (Südburgenland) präsentierte an diesem Abend zahlreiche Weine aus seinem Sortiment. Zur Begrüßung gab es einen Frizzante Rose von der Rebsorte Merlot.
Bevor es zur Präsentation ging, überreichte Obmann Jürgen Nobis dem  neuen Mitglied Mostbaron Toni Distelberger Vereinsurkunde sowie Vereinswappen mit Anstecknadel.
Nun ging es los mit der Verkostung:
Erster Wein war ein Welschriesling (Jg. 2017). Er duftete leicht nach Apfel, Grapefruit, hatte holundrig-sirupartige Noten und war insgesamt ein toller Einstiegswein. Wein  Nr. 2 war  ein Chardonnay (Jg. 2017).  Er präsentierte sich typisch im Burgunderstil (leicht walnussig) mit anregender Säure.
Nun wurde das großartige Abendbuffet eröffnet : es gab Kaltspeisen wie Wildschweinpastete mit Pistazien und Dörrzwetschken auf Nussrettich, Vitello vom Kalbstafelspitz mit Saiblings-Terrine und Radieschen, getrüffelte Gänseleber im Glas mit Calvados-Apfelgelee, Rindscarpaccio mit Pfeffer-Käferbohnen, gesulztem Kalbsbackerl und Erbsenkresse, Mostviertler Lardo mit Zitronenpfeffer auf Knoblauchschwarzbrot, marinierte Fenchelgarnele auf Ratatouille-Salat und Pesto, Honigschinkenröllchen auf saurem Gemüse.
Zum warmen Buffet gab es bereits die ersten beiden Rotweine – Blaufränkisch  Rheiburg (2016) und einen DAC Eisenberg Reserve (Jg. 2015). Der Rheiburg hatte tiefdunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und einer schönen Kräuterwürze, die Reserve hatte feine Kirschwürze, duftete auch etwas nach Ribiseln und Preiselbeere. Das warme Buffet beinhaltete Speisen wie Kartoffel-Specktörtchen mit geräuchertem Tilsiter, geschmorte Rindswangen mit Wasserspatzen, Saiblingsnockerl in Wein-Dillsauce und Lauchnudeln.
Nächster Wein war ein Merlot (Jg. 2015 und 2014) - feine Kirschnoten, Röstaromen, langer Abgang.
Den Abschluß bildeten 2 Jahrgänge (2014 und 2015) vom „Kellergeheimnis“. Es handelte sich um einen Rotweincuvee aus Merlot und Blaufränkisch und ist der Topwein des Hauses.Er hatte eine schöne Aromatik nach Veilchen und Kirschblüten. Er war schön weich mit jugendlichen röstigen Noten. Der Merlot und diese beiden Weine wurden im 500-Liter Barriquefaß ausgebaut.
Bei der Wahl zum Wein des Abends setzte sich der Merlot Jg. 2015 durch.
Wieder ein toller Weinabend, der für die letzten Gäste erst in den frühen Morgenstunden endete.
Roland Aichinger

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